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Sorgen loslassen können

Sorgen loslassen können

Sorgen gehören zum Leben, denn wir wollen Gefahren rechtzeitig erkennen, um möglichst heil und gesund durch das Leben zu gehen! Aber zu viele Sorgen verderben Ihnen und anderen den Spaß und machen Ihr Leben schwer und mühsam. Woher kommen diese übermäßigen Sorgen und wie können Sie sie wieder loswerden?

Übermäßige Sorgen können Anzeichen für Überlastung sein!

Wenn Sie schon morgens mit Sorgen aufwachen und abends nicht einschlafen können wegen Ihrer Sorgen, ist es Zeit, mal hinzuschauen, ob Ihre Lebenssituation wirklich noch stimmig ist! Sind Geben und Nehmen in Ihrem Leben in guter Balance? Werden Ihre Gefühle und Bedürfnisse auch gehört und von Ihnen und den anderen wertgeschätzt und genährt?

Können Sie sich öfters erlauben, auch einfach mal nichts zu tun, einfach nur mal bei einer Tasse Tee oder Kaffee z.B. Ihre Wohnung oder einen schönen Ausblick zu genießen?

Wenn das Ergebnis dieser Selbstbefragung für Sie unbefriedigend ausfällt, könnte eine therapeutische Begleitung vielleicht den nötigen Schutz bieten, um mal auszutesten, wie sich das anfühlt, wenn Sie mehr Raum und Zuwendung für sich beanspruchen!

Zum Beispiel können wir in einem therapeutischen Rollenspiel ausprobieren, wie das für Sie ist, wenn Sie Ihrem Partner, Vorgesetzten oder auch Ihrem Kind einmal ganz offen mitteilen, wie es Ihnen wirklich geht oder was Sie eigentlich von ihnen brauchen! Vielleicht atmen Sie nach dieser Übung spürbar auf und erleben einen Zuwachs an Kraft, der Sie motiviert, sich nun auch in Ihrem realen Umfeld deutlicher zu äußern. Vielleicht melden sich dabei aber auch Schuldgefühle oder Verlustängste, die Sie zurückhalten wollen, für sich klarer einzustehen. Dann geht es oft erst einmal um die Rehabilitierung von alten Gefühlen und Bedürfnissen, die Ihnen als Kind ausgeredet wurden! Eltern tragen an ihren eigenen Verletzungen oft so schwer, dass sie auf die Lebendigkeit und Lebenslust ihres Kindes nicht mehr ermutigend und bestätigend reagieren können.

Ständige Sorgen lenken gerne von den eigentlichen Problemen ab!

Paradoxerweise verhindern unsere Sorgen oft, dass wir fühlen, was eigentlich mit uns los ist. Die Sorgen schützen uns sozusagen vor tieferen Gefühlen, die wir fürchten, weil sie uns z.B. an überwältigende Situationen erinnern, in denen wir nicht die Macht oder Möglichkeit hatten, für unseren Schutz und unsere Sicherheit zu sorgen.

In meiner therapeutischen Begleitung ist es mir daher ein Anliegen, mit Ihnen erst einmal zu schauen, wie Sie sich sicher und in Verbindung mit Ihrer Kraft und Ihren Ressourcen fühlen können. Das ist oft gar nicht so einfach, aber gleichzeitig so wichtig! Damit Sie sich problematischeren Gefühlsbereichen zuwenden können, brauchen Sie nämlich eine sichere Ausgangslage, zu der Sie jederzeit zurückkehren können! Sie brauchen Zugang zum grünen, d.h. sicheren Bereich, wie Peter Levine in seinem traumatherapeutischen Behandlungsansatz „somatic experiencing“ betont, denn nur im grünen Bereich haben wir die Kapazität, etwas Neues zu erfahren oder Altes neu zu bewerten. Am Anfang und während jeder therapeutischen Sitzung werde ich mit Ihnen zusammen also darauf achten, dass Sie in einem Gefühl von Sicherheit und Zutrauen bleiben bzw. dorthin zurückkommen können, nachdem Sie sich mit einem aufwühlenderen Aspekt Ihres Gefühlslebens auseinandergesetzt haben.

Da der Körper in dieser Arbeit eine zentrale Stellung einnimmt, weil in ihm alle Erinnerungen gespeichert sind, werde ich immer wieder auch Fragen zu Ihren Körperempfindungen stellen … damit die neuen Erfahrungen von Sicherheit und Selbstgewissheit auch die letzte Körperzelle erreichen. Wenn Sie – zunächst im therapeutischen Schutzraum – bereit sind, sich immer wieder auch Ihrem Körper zuzuwenden und seinen Signalen Aufmerksamkeit zu schenken, können Sie erleben, wie sich langjährige Anspannungen immer mehr auflösen! Sie können in ein Gefühl von lebendigem Dasein und zunehmender Erleichterung kommen. Und indem Sie gefühlsmäßig mehr und mehr im Hier und Jetzt ankommen, nehmen Sie vergangenen Erfahrungen die Macht!  Und es kann wichtig sein, dass Sie sich dabei bewusst machen, dass Sie heute nicht mehr wie als Kind den äußeren Gegebenheiten völlig ausgeliefert sind, sondern als erwachsene Person für Ihren Schutz, Ihre Sicherheit und eine wohltuende Umgebung sorgen können.

Sorgen sind gerne Platzhalter für aufgeschobene Klärungsgespräche: Wir sorgen uns, anstatt dass wir miteinander offen reden!

Wenn wir uns nicht dafür einsetzen, dass wir in einem respektvollen und konstruktiven Miteinander leben, wenn wir nicht über das, was uns verletzt, ärgert oder überfordert, reden, staut sich in uns immer mehr Ärger und Frust an! Dabei wird, bildlich gesprochen, der Platz zum Atmen und Dasein für uns immer enger. Zu Recht entsteht in uns dann die Sorge, dass wir das nicht mehr lange – gesund – durchhalten! Anders ausgedrückt, wenn wir immer nur um den heißen Brei herumreden und nicht wagen, auch mal ein klares Wort zu sprechen, geraten wir in einen bedrohlichen innerpsychischen Gärungsprozess, der irgendwann droht zu eskalieren – körperlich, psychisch oder auch zwischenmenschlich.

Wir werden alle, früher oder später, vom Leben herausgefordert, für uns selbst und unser Leben Verantwortung zu übernehmen und uns auf den Weg zu machen, unsere individuellen Bedürfnisse und Gefühle wertzuschätzen und unsere Beziehungen und die Welt damit zu bereichern und zu beschenken – und wieder herauszufordern!

Manchmal brauchen wir therapeutische Unterstützung, um die Erlaubnis und den Mut zu entwickeln, eigene Bedürfnisse und Gefühle wahrzunehmen und dem anderen zuzumuten!

Wenn ich Sie neugierig gemacht habe, freue ich mich, wenn Sie zum Hörer greifen und mit mir ein Erstgespräch vereinbaren, in dem wir uns Ihre persönlichen Entwicklungswünsche genauer ansehen können! Gerne begleite ich Sie mit meiner psychotherapeutischen Körperarbeit und Traumatherapie auf dem Weg in ein sorgloseres, leichteres und selbstbestimmteres Leben!

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